HASHIMOTO URSÄCHLICH BEHANDELN – NATURHEILPRAXIS FRANKFURT
Kennen Sie das?
Sie nehmen L-Thyroxin – aber die Erschöpfung bleibt. Sie frieren ständig, nehmen zu, obwohl Sie kaum essen, und Ihr Arzt sagt: „Die Werte sind doch im Normalbereich." Vielleicht hat man Ihnen gesagt, Hashimoto sei eben eine chronische Erkrankung, mit der Sie leben müssen. Vielleicht hat man Ihnen geraten, einfach die Dosis anzupassen und abzuwarten.
Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkennen, sind Sie nicht allein. In meiner Praxis höre ich diese Geschichte seit über 30 Jahren – und ich weiß: Es gibt mehr Möglichkeiten, als nur den TSH-Wert zu regulieren. Denn Ihre Schilddrüse ist häufig nicht die Ursache, sondern das Symptom eines tieferliegenden Problems.
Was bei Hashimoto wirklich passiert
Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die eigene Schilddrüse angreift. Die Folge: Das Schilddrüsengewebe wird schleichend zerstört, die Hormonproduktion sinkt, und der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich. Die Symptome sind vielfältig – von chronischer Müdigkeit, Gewichtszunahme und Kälteempfindlichkeit über Haarausfall und depressive Verstimmungen bis hin zu Konzentrationsstörungen und Gelenkschmerzen.
Die schulmedizinische Behandlung beschränkt sich in der Regel auf die Gabe von L-Thyroxin – also den Ersatz der Hormone, die die geschädigte Schilddrüse nicht mehr ausreichend produziert. Das ist in vielen Fällen notwendig. Aber es beantwortet eine entscheidende Frage nicht: Warum greift das Immunsystem die eigene Schilddrüse an?
Genau hier setzt mein Behandlungsansatz an.
Der verborgene Zusammenhang: Epstein-Barr-Virus und Hashimoto
Ein Faktor, der in der schulmedizinischen Praxis oft übersehen wird, ist das Epstein-Barr-Virus (EBV). Fast jeder Erwachsene trägt dieses Virus in sich – meist als stiller Begleiter nach einer Infektion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber in der Jugend. Bei den meisten Menschen ruht das Virus ein Leben lang. Doch in Phasen hormoneller Umstellungen – Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre – oder unter chronischem Stress kann EBV reaktiviert werden.
Was dann geschieht, ist folgenschwer: Das reaktivierte Virus kann sich im Schilddrüsengewebe einnisten. Das Immunsystem erkennt die befallenen Zellen und beginnt, sie anzugreifen – trifft dabei aber auch gesundes Schilddrüsengewebe. Es kommt zur autoimmunen Entzündung, die wir als Hashimoto kennen. Die Forschung bestätigt diesen Zusammenhang: In Studien wurde EBV in über 80 Prozent der Schilddrüsen von Hashimoto-Patienten nachgewiesen – bei gesunden Schilddrüsen war das Virus dagegen nicht vorhanden.
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie eine gezielte Behandlung der EBV-Reaktivierung die Hashimoto-Symptomatik deutlich verbessern kann. Die Schilddrüse ist dann nicht mehr allein das Ziel der Therapie – sondern das dahinterliegende Immungeschehen wird mit einbezogen.
Tiefer schauen: Die Schilddrüse im Kontext chronischer Krankheitsmuster
Aus über 30 Jahren Praxiserfahrung mit klassischer Homöopathie und Konstitutionstherapie weiß ich: Schilddrüsenerkrankungen stehen selten isoliert. Häufig zeigen sich bei genauer Betrachtung der Krankengeschichte wiederkehrende Muster – chronische Entzündungen, die über Jahre aufsteigen.
Ein typisches Beispiel bei Frauen: Es beginnt mit wiederkehrenden Blasenentzündungen, gefolgt von Problemen im Genitalbereich – schmerzhafte Regelblutungen, Zysten, Myome. Dann treten Veränderungen im Brustbereich auf. Und schließlich ist die Schilddrüse betroffen – Knoten, Hashimoto, Überfunktion. Dieses aufsteigende Muster ist kein Zufall. In der klassischen Homöopathie erkennen wir darin eine konstitutionelle Belastung, die behandelbar ist – nicht durch Unterdrückung einzelner Symptome, sondern durch Behandlung der zugrundeliegenden Krankheitsdynamik.
Mehr zu diesen Zusammenhängen und dem Konzept der aufsteigenden Entzündungsmuster finden Sie auf meiner Seite zur homöopathischen Behandlung von Zysten und Myomen.
Warum der TSH-Wert allein nicht reicht
Viele Patienten berichten mir, dass ihr Arzt lediglich den TSH-Wert kontrolliert und bei einem „normalen" Befund keine weitere Diagnostik vornimmt. Dabei kann der TSH-Wert im Referenzbereich liegen, während die Schilddrüse bereits unter Autoimmunangriffen leidet. Ich arbeite in meiner Praxis mit einer differenzierten Diagnostik, die über den TSH hinausgeht:
- TSH, freies T3 und freies T4 – für ein vollständiges Bild der aktuellen Schilddrüsenfunktion
- TPO-Antikörper und Thyreoglobulin-Antikörper – um eine autoimmune Beteiligung zu erkennen, auch wenn die Hormonwerte noch unauffällig sind
- EBV-Serologie – um eine mögliche Virusreaktivierung als Mitursache einzuordnen
- Irisdiagnose – zur Beurteilung der konstitutionellen Gesamtsituation und Stoffwechselbelastung
- Ausführliche Anamnese – die Krankengeschichte im Ganzen betrachten, nicht nur die aktuelle Diagnose
Erst wenn diese Zusammenhänge verstanden sind, kann eine Therapie ansetzen, die mehr bewirkt als reine Hormonsubstitution. Mehr zu meiner diagnostischen Arbeitsweise finden Sie auf der Seite zur Irisdiagnose und Stoffwechselanalyse.
Mein Behandlungsansatz bei Hashimoto und Schilddrüsenerkrankungen
Mein Ziel ist nicht, L-Thyroxin zu ersetzen – wenn es notwendig ist, gehört es zur Behandlung dazu. Mein Ziel ist, die Ursachen der Autoimmunreaktion zu verstehen und dort anzusetzen, wo die schulmedizinische Therapie aufhört:
- Konstitutionelle Homöopathie – Behandlung der individuellen Krankheitsdynamik, nicht nur der Schilddrüse. Das konstitutionell gewählte homöopathische Mittel zielt darauf ab, die Autoimmunreaktion an ihrer Wurzel zu erreichen.
- Behandlung einer EBV-Reaktivierung – wenn die Diagnostik eine aktive oder chronisch-reaktivierte Epstein-Barr-Infektion zeigt, wird diese gezielt mitbehandelt.
- Unterstützung des Immunsystems – Regulierung der fehlgeleiteten Immunreaktion, damit der Körper aufhört, eigenes Gewebe anzugreifen.
- Begleitende Stoffwechseltherapie – Übersäuerung, Entgiftung, Mikronährstoffversorgung als Basis für die Regeneration.
Jede Behandlung ist individuell. Es gibt kein Standardprotokoll für Hashimoto – denn jeder Patient bringt eine andere Geschichte, eine andere Konstitution und andere Belastungsfaktoren mit. Genau das macht die Stärke der klassischen Homöopathie aus: Sie behandelt nicht die Diagnose, sondern den Menschen.
Nicht nur Hashimoto – weitere Schilddrüsenerkrankungen
Neben Hashimoto behandle ich in meiner Praxis auch andere Störungen der Schilddrüse naturheilkundlich:
- Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) – auch ohne Autoimmunkomponente
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- Schilddrüsenknoten und kalte Knoten
- Morbus Basedow
- Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten von L-Thyroxin
- Begleitung bei geplanter Schilddrüsen-Operation oder Radiojodtherapie
Wenn Sie unter Nebenwirkungen von Schilddrüsenmedikamenten oder anderen Pharmaka leiden, finden Sie weitere Informationen auf meiner Seite zu Pharmakon-Nebenwirkungen und Naturheilkunde.
Für wen ist meine Behandlung geeignet?
Mein Angebot richtet sich an Patienten, die spüren, dass die reine Hormongabe nicht ausreicht – die nach den Ursachen fragen und bereit sind, ihre Erkrankung ganzheitlich anzugehen. Ob Sie bereits eine Hashimoto-Diagnose haben, ob Ihre Schilddrüsenwerte „grenzwertig" sind, oder ob Sie einfach das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt – sprechen Sie mich an. Eine sorgfältige Diagnostik bringt Klarheit.
Heilpraktiker Hendrik Balzer
Naturheilpraxis Frankfurt-Praunheim
Über 30 Jahre Erfahrung in klassischer Homöopathie und Konstitutionstherapie
Gemeinsam finden wir die Ursache
Leiden Sie weiterhin unter Symptomen, obwohl Ihre Werte „normal“ sind? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, welche miasmatischen oder konstitutionellen Faktoren bei Ihrem Hashimoto eine Rolle spielen.
Ich freue mich darauf, Sie in meiner Naturheilpraxis in Frankfurt am Main persönlich zu beraten.